KI Wissensdatenbank 2026

KI Glossar 2026

Präzise Definitionen für die Ära von Agentic AI und Spatial Intelligence.

Vertrauen & Souveränität

SQL-Injection

SQL-Injection ist eine Code-Injection-Angriffstechnik, bei der ein Angreifer bösartigen SQL-Code in Eingabefelder oder Query-Parameter einer Anwendung einschleust oder manipuliert, sodass die Datenbank der Anwendung unbeabsichtigte Befehle ausführt. SQL-Injection zählt zu den häufigsten und gefährlichsten Web-Anwendungsschwachstellen und erscheint regelmäßig in den OWASP Top 10 Sicherheitsrisiken. Ein erfolgreicher SQL-Injection-Angriff kann unautorisiertes Datenabruf, Umgehung der Authentifizierung, Datenänderung oder -löschung und in schwerwiegenden Fällen vollständige Kompromittierung des Datenbankservers ermöglichen. Der Angriff nutzt Anwendungen aus, die SQL-Abfragen durch Verkettung benutzerseitig eingegebener Daten ohne ordnungsgemäße Bereinigung oder parametrisierte Abfragen erstellen. Das Einschleusen von ' OR '1'='1 in ein Login-Feld kann beispielsweise die Passwortprüfung umgehen, wenn die Abfrage per String-Verkettung aufgebaut wird. SQL-Injection-Schwachstellen betreffen Anwendungen, die auf MySQL, PostgreSQL, Microsoft SQL Server, SQLite und Oracle basieren. Gegenmaßnahmen umfassen vorbereitete Statements mit parametrisierten Abfragen, Eingabevalidierung, gespeicherte Prozeduren, das Prinzip des minimalen Datenbankprivilegs und Web Application Firewalls (WAF). Moderne KI-gestützte Code-Review-Tools auf Basis von Anthropics Claude und OpenAIs GPT-4 können SQL-Injection-Muster automatisch während des Code-Reviews erkennen. Bei Context Studios wenden wir KI-gestützte Sicherheitsscans — einschließlich Claude Code Sicherheitsanalyse — an, um SQL-Injection-Schwachstellen in Kunden-Codebasen als Teil unseres KI-Sicherheitsreview-Services zu identifizieren und zu beheben.

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Reasoning & Verlässlichkeit

Xcode

Xcode ist Apples offizielle integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) für die Softwareentwicklung auf Apple-Plattformen, einschließlich iOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS. Erstmals 2003 veröffentlicht, bietet Xcode eine umfassende Sammlung von Entwicklungswerkzeugen: einen Code-Editor mit Syntax-Highlighting und Autovervollständigung, einen visuellen Interface-Designer (Interface Builder), ein Build-System, einen Debugger, Performance-Profiling-Tools (Instruments) und einen Simulator zum Testen von Apps auf verschiedenen Apple-Gerätetypen ohne physische Hardware. Xcode verwendet Swift als primäre Programmiersprache – Apples moderne, typsichere Sprache, die 2014 eingeführt wurde – und unterstützt weiterhin Objective-C für Legacy-Codebasen. Entwickler verteilen iOS- und macOS-Anwendungen ausschließlich über Xcodes Integration mit Apples App-Store-Signierung und -Einreichungspipeline. Im Jahr 2025 erweiterte Apple Xcodes KI-Fähigkeiten erheblich und führte agentische Coding-Funktionen ein, die von Large Language Models angetrieben werden und es Xcode ermöglichen, Code autonom zu schreiben, zu refaktorieren und zu testen – vergleichbar mit Anthropics Claude Code und dem Agent-Modus von GitHub Copilot. Dies machte Xcode zu einem wettbewerbsfähigen Akteur im agentischen Coding-Bereich. Xcodes enge Integration mit Apple-Silicon-Optimierung, SwiftUI und dem Apple Developer Program macht es für jedes Team, das native Apple-Plattform-Anwendungen entwickelt, unverzichtbar. Bei Context Studios nutzen wir Xcode mit seinen KI-Funktionen für iOS-Anwendungsentwicklung und haben seine agentischen Fähigkeiten gegenüber GitHub Copilot und Claude Code für mobile Kundenprojekte bewertet.

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