Inferenz-Optimierung
Inferenz-Optimierung umfasst alle Techniken und Strategien, die eingesetzt werden, um die Performance (Latenz, Durchsatz) und/oder die Kosteneffizienz von KI-Inferenz-Systemen zu verbessern, ohne die Qualitaet der generierten Ausgaben signifikant zu beeintraechtigten.
Die wichtigsten Optimierungsebenen sind: (1) Modell-Ebene: Quantisierung (Reduzierung der numerischen Praezision von FP16 auf INT8 oder FP4), Pruning (Entfernung wenig wichtiger Modell-Gewichte), Destillation (Training kleinerer Modelle auf Outputs groesserer); (2) Serving-Ebene: Continuous Batching (dynamisches Zusammenfassen von Anfragen), KV-Cache-Optimierung, Page-Attention (effiziente Speicherverwaltung fuer Kontext); (3) Hardware-Ebene: Tensorparallelismus, Flash-Attention, Kernel-Fusion; (4) System-Ebene: Speculative Decoding, Model Routing, Caching.
Speculative Decoding ist besonders bemerkenswert: Ein kleines "Draft-Modell" generiert mehrere Token-Kandidaten, die ein groesseres "Verifier-Modell" dann in einem einzigen Pass validiert oder verwirft. Bei gutem Draft-Modell kann dies die effektive Generation-Geschwindigkeit um 2-4x erhoehen.
Frameworks wie vLLM, TensorRT-LLM, und DeepSpeed-Inference haben sich als Standard fuer optimiertes Serving etabliert. Sie implementieren viele dieser Techniken automatisch und koennen gegenueber nativem HuggingFace-Serving 10-20x besseren Durchsatz erzielen.