Häufige Fragen zur KI-Automatisierung
(01)Was ist der Unterschied zwischen RPA und KI-Automatisierung?
RPA arbeitet mit festen Regeln: hier klicken, das kopieren, dort einfügen. Das funktioniert bei einfachen, strukturierten Prozessen. Automatisierung mit KI geht weiter: KI-Agenten verstehen Kontext, verarbeiten unstrukturierte Daten wie E-Mails, Freitext und unterschiedliche Dokumentformate und treffen begründete Entscheidungen. Ändert sich das Format einer E-Mail, bricht das System nicht ab, sondern erkennt trotzdem, worum es geht.
(02)Welche Prozesse kann man mit KI automatisieren?
Grundsätzlich jeden Prozess, der sich wiederholt und klare Ein- und Ausgaben hat. Gute Kandidaten sind Dokumentenverarbeitung, E-Mail-Management, Datenextraktion, Berichterstellung, Kundenanfragen, Rechnungsprüfung und Qualitätskontrollen. Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns Ihre Abläufe an und benennen die Prozesse, bei denen Volumen, Datenlage und Nutzen am besten zusammenpassen.
(03)Werden Mitarbeiter durch KI ersetzt?
Nein, sie werden entlastet. Die Automatisierung übernimmt Routineaufgaben, die niemand gerne macht: Daten abtippen, E-Mails sortieren, Rechnungen abgleichen. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen Zeit für Kundenbeziehungen, Ausnahmefälle und Verbesserungen. Wichtige Entscheidungen bleiben bei Menschen, denn unsichere Fälle eskaliert das System gezielt an Ihr Team.
(04)Wie sicher sind meine Daten?
Alle Systeme werden DSGVO-konform betrieben, auf Wunsch vollständig auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Wir können Open-Weight-Modelle einsetzen, bei denen Ihre Daten Ihre Server nie verlassen. Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffskontrollen und Audit-Logs sind Standard. Für regulierte Branchen richten wir zusätzlich eine Protokollierung ein, die GoBD-Anforderungen berücksichtigt.
(05)Muss ich meine bestehenden Systeme ersetzen?
Nein. Die KI-Agenten werden in Ihre bestehende Infrastruktur integriert, etwa SAP, Salesforce, HubSpot, E-Mail, Slack, Teams oder jede Anwendung mit API. Wir bauen Brücken, keine Inseln. Die Anbindung erfolgt über REST-APIs, Webhooks oder direkte Datenbankverbindungen, je nachdem, was Ihre Systemlandschaft hergibt und was Ihre IT freigibt.
(06)Was kostet ein Automatisierungsprojekt mit KI?
Der Aufwand hängt von der Zahl der Prozessschritte, den anzubindenden Systemen, der Datenqualität und den Anforderungen an Freigaben und Protokollierung ab. Hinzu kommen laufende Kosten für Modellaufrufe und Hosting, die vom Volumen abhängen. Wir beginnen deshalb mit einem kurzen Scoping des Pilotprozesses: Festpreis nach Scoping, Angebot in 48 Stunden.
(07)Wie lange dauert die Implementierung?
Wir starten immer mit einem Pilotprozess; Ziel ist, dass er nach ca. 2–3 Wochen mit echten Vorgängen läuft. Für einen einzelnen Prozess inklusive Test und Optimierung planen wir typischerweise 4–6 Wochen, komplexere Projekte mit mehreren Prozessen typischerweise 8–12 Wochen. Den verbindlichen Zeitplan legen wir nach dem Scoping gemeinsam fest.
(08)Welche KI-Modelle setzen Sie für Automatisierung ein?
Wir arbeiten modellunabhängig und wählen je Aufgabe das passende Modell: Claude etwa für komplexe Textverarbeitung und Reasoning, GPT für generative Aufgaben, spezialisierte OCR-Modelle für die Dokumentenerkennung. Orchestriert wird über LangGraph oder n8n. Bei strengen Datenschutzanforderungen setzen wir Open-Weight-Modelle wie Llama, Mistral oder Qwen ein, die vollständig auf Ihrer Infrastruktur laufen.
(09)Was passiert, wenn die KI einen Fehler macht?
Jedes Automatisierungssystem erhält Human-in-the-Loop-Mechanismen: Bei niedriger Konfidenz oder ungewöhnlichen Fällen eskaliert die KI automatisch an eine zuständige Person. Alle Entscheidungen werden protokolliert und bleiben nachvollziehbar. Korrekturen Ihres Teams fließen in Prompts, Regeln und Testfälle ein, sodass wiederkehrende Fehler gezielt behoben werden.
(10)Können unsere Mitarbeiter die Automatisierung selbst steuern?
Ja. Über ein Administrations-Dashboard passen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Regeln und Schwellwerte an, pausieren Prozesse oder legen neue Varianten an, ohne Programmierkenntnisse. Sie sehen jederzeit, welche Vorgänge automatisch bearbeitet und welche eskaliert wurden. Für Änderungen an der KI-Logik selbst stehen wir als Entwicklungspartner nach Vereinbarung bereit.
(11)Wie viel Aufwand bedeutet die Einführung für unser Team?
Überschaubar. Die Automatisierung läuft zunächst parallel zum bestehenden Prozess mit, Ihr Team arbeitet wie gewohnt weiter. Erst nach einer Validierungsphase übernimmt die KI Schritt für Schritt Aufgaben, jeweils mit Freigabe durch Ihre Fachleute. Gebraucht werden vor allem Ansprechpartner aus dem Fachbereich, die Beispielfälle liefern und Ergebnisse prüfen.
(12)Wie schnell amortisiert sich die Automatisierung?
Das hängt von Volumen und Zeitaufwand pro Vorgang ab. Wir rechnen es vor Projektstart transparent: eingesparte Minuten pro Vorgang mal Vorgänge pro Monat, verglichen mit Projekt- und Betriebskosten. Ein Rechenbeispiel: 500 Vorgänge im Monat mit je 15 Minuten Ersparnis ergeben rechnerisch 125 Stunden pro Monat. Die tatsächliche Ersparnis messen wir nach dem Go-live im Dashboard.