Häufige Fragen zur Anbindung von KI
(01)Können Sie KI in unser bestehendes SAP-System integrieren?
Ja. Wir binden KI über RFC-Module, OData-Services oder die SAP Business Technology Platform an. Typische Anwendungsfälle sind automatisierte Bestellprozesse, intelligente Lieferantenauswahl und KI-gestützte Bestandsprognosen. Die Lösung läuft neben Ihrem SAP-Betrieb in einer eigenen Schicht, sodass keine Eingriffe ins Customizing nötig sind und Updates Ihres SAP-Systems unberührt bleiben.
(02)Müssen wir unsere bestehenden Systeme ersetzen?
Nein, genau das ist der Kerngedanke. Wir ergänzen Ihre bestehenden Systeme um KI-Fähigkeiten, statt sie zu ersetzen. Ihre Mitarbeitenden arbeiten weiter in den gewohnten Tools; die KI arbeitet im Hintergrund oder erscheint dort als zusätzliche Funktion. Das spart Migrationen, Umschulungen und Lizenzwechsel und senkt das Risiko des gesamten Vorhabens deutlich.
(03)Was ist das Model Context Protocol (MCP) und warum nutzen Sie es?
Das Model Context Protocol ist ein offener Standard von Anthropic für die Kommunikation zwischen KI-Modellen und externen Datenquellen oder Werkzeugen. Es erlaubt Modellen, strukturiert auf freigegebene Unternehmensdaten zuzugreifen und definierte Aktionen auszuführen. Wir nutzen MCP, weil es Berechtigungen, Protokollierung und den Austausch von Modellen vereinfacht und so Integrationen langfristig wartbar macht.
(04)Wie lange dauert eine typische Integration?
Ziel ist eine Standard-Integration mit einem System, etwa CRM plus KI-Assistent, in ca. 4–6 Wochen. Komplexere Projekte mit mehreren Systemen und bidirektionalem Datenfluss benötigen in der Regel 6–10 Wochen. Einen funktionierenden Proof of Concept streben wir nach etwa zwei Wochen an, damit Sie früh mit echten Daten prüfen können, ob der Ansatz trägt.
(05)Wie verhindern Sie, dass die Integration den laufenden Betrieb stört?
Durch strikte Trennung: Die KI läuft in einer eigenen Schicht und spricht nur über definierte APIs mit Ihren Systemen. Feature-Flags erlauben eine schrittweise Aktivierung, und Rollback-Mechanismen stellen den vorherigen Zustand jederzeit wieder her. Vor dem Go-live testen wir ausführlich in einer Staging-Umgebung mit realistischen Daten und abgestimmten Testfällen.
(06)Welche Daten fließen zwischen unseren Systemen und der KI?
Das legen Sie gemeinsam mit uns im Integrationsdesign fest. Typische Datenflüsse sind Dokumente und Texte zur Analyse, Kundendaten für Personalisierung, Transaktionsdaten für Prognosen und Systemereignisse für automatische Reaktionen. Jeder Datenfluss wird dokumentiert, DSGVO-konform umgesetzt und über Zugriffskontrollen abgesichert; sensible Felder können vor der Verarbeitung maskiert werden.
(07)Was passiert, wenn die KI-API vorübergehend nicht erreichbar ist?
Unsere Integrationen enthalten eine robuste Fehlerbehandlung: Ein Circuit Breaker verhindert, dass Ausfälle einer KI-API Ihre Kernsysteme beeinträchtigen. Für kritische Abläufe setzen wir Fallback-Logik, Warteschlangen und Wiederholungsversuche ein, auf Wunsch auch ein zweites Modell als Ersatz. So laufen Ihre Geschäftsprozesse auch bei vorübergehenden Störungen weiter.
(08)Können Sie auch Legacy-Systeme ohne moderne APIs integrieren?
Ja. Auch Altsysteme, die nur über Dateischnittstellen, SOAP-Services oder Datenbank-Views kommunizieren, lassen sich anbinden. Wir bauen Adapter, die alte Protokolle in moderne API-Formate übersetzen und Daten in beide Richtungen synchron halten. So profitieren auch ältere Anwendungen von KI-Funktionen, ohne dass Sie sie vorher ablösen müssen.
(09)Was kostet es, KI an bestehende Systeme anzubinden?
Die Kosten hängen von Anzahl und Art der Systeme, der Datenqualität und den Sicherheitsanforderungen ab; laufende API-Kosten hängen von Modell und Volumen ab. Wiederverwendbare Konnektoren senken den Aufwand spürbar. Wir kalkulieren projektbezogen: Festpreis nach Scoping, Angebot in 48 Stunden. Für eine erste Bestandsaufnahme eignet sich ein Workshop zum Festpreis.