EU & Compliance

KI-Anbieter-Sorgfaltsprüfung (AI Vendor Due Diligence)

Eine KI-Anbieter-Sorgfaltsprüfung ist die strukturierte Prüfung eines KI-Anbieters, bevor ein Unternehmen dessen Modelle, Werkzeuge oder Agenten in geschäftskritische Prozesse integriert. Sie geht über einen normalen Softwarevergleich hinaus, weil KI-Anbieter nicht nur Funktionen liefern, sondern auch Modellzugang, Datenverarbeitung, Laufzeitumgebung, Sicherheitskontrollen, rechtliche Zusagen und einen Teil der technischen Lieferkette prägen. Geprüft werden unter anderem Herkunft und Versionen der Modelle, Datenschutz und Auftragsverarbeitung, Umgang mit Kundendaten, Rechte an Eingaben und Ausgaben, Schutz vor Geheimnisabfluss, regionale Verfügbarkeit, Ausfallszenarien, Preismodell, Roadmap-Stabilität und Kündigungs- oder Migrationsrechte. Wichtig ist auch, ob der Anbieter belastbare Nachweise liefert: Sicherheitsberichte, Modellkarten, Attestierungen, Auditprotokolle oder klare Richtlinien für Unterauftragnehmer. In der Praxis entsteht daraus eine Entscheidungsmatrix, die technische Qualität, Compliance-Risiko und Abhängigkeit gegeneinander abwägt. Für größere Organisationen verbindet sie Einkauf, Rechtsabteilung, IT-Sicherheit und Fachbereich zu einem gemeinsamen Freigabeprozess. Eine gute Sorgfaltsprüfung endet nicht beim Einkauf. Sie legt fest, welche Modelle produktiv genutzt werden dürfen, welche Daten ausgeschlossen bleiben, welche Fallbacks existieren und wann die Anbieterbewertung erneut geprüft wird.

Im Detail: KI-Anbieter-Sorgfaltsprüfung (AI Vendor Due Diligence)

Eine KI-Anbieter-Sorgfaltsprüfung ist die strukturierte Prüfung eines KI-Anbieters, bevor ein Unternehmen dessen Modelle, Werkzeuge oder Agenten in geschäftskritische Prozesse integriert. Sie geht über einen normalen Softwarevergleich hinaus, weil KI-Anbieter nicht nur Funktionen liefern, sondern auch Modellzugang, Datenverarbeitung, Laufzeitumgebung, Sicherheitskontrollen, rechtliche Zusagen und einen Teil der technischen Lieferkette prägen. Geprüft werden unter anderem Herkunft und Versionen der Modelle, Datenschutz und Auftragsverarbeitung, Umgang mit Kundendaten, Rechte an Eingaben und Ausgaben, Schutz vor Geheimnisabfluss, regionale Verfügbarkeit, Ausfallszenarien, Preismodell, Roadmap-Stabilität und Kündigungs- oder Migrationsrechte. Wichtig ist auch, ob der Anbieter belastbare Nachweise liefert: Sicherheitsberichte, Modellkarten, Attestierungen, Auditprotokolle oder klare Richtlinien für Unterauftragnehmer. In der Praxis entsteht daraus eine Entscheidungsmatrix, die technische Qualität, Compliance-Risiko und Abhängigkeit gegeneinander abwägt. Für größere Organisationen verbindet sie Einkauf, Rechtsabteilung, IT-Sicherheit und Fachbereich zu einem gemeinsamen Freigabeprozess. Eine gute Sorgfaltsprüfung endet nicht beim Einkauf. Sie legt fest, welche Modelle produktiv genutzt werden dürfen, welche Daten ausgeschlossen bleiben, welche Fallbacks existieren und wann die Anbieterbewertung erneut geprüft wird.

Implementierungsdetails

  • Tech-Stack
  • Produktionsreife Leitplanken