Wann Sie welche Option wählen sollten
Klare Orientierung basierend auf Ihrer spezifischen Situation und Ihren Bedürfnissen.
Unsere Empfehlung
Vier Tage nach dem Stichtag hat sich das Bild gleich zweifach gedreht. Die Spezifikation ist final: Der Tag 2026-07-28 wurde am 28. Juli um 16:47 UTC auf non-prerelease gesetzt, der Governance-Einwand gegen einen Umstieg entfällt damit. PyPI zog am selben Tag nach — pip install mcp liefert jetzt 2.0.0 (hochgeladen am 28. Juli, 13:45 UTC) statt der 1.28.1, die am Morgen des Stichtags noch aktuell war. Nicht bewegt hat sich das Core-TypeScript-SDK: @modelcontextprotocol/sdk steht unverändert auf 1.30.0, veröffentlicht am 2026-07-27 um 17:56 UTC. Die Trennlinie verläuft also nicht mehr zwischen TypeScript und Python, sondern zwischen Server-Paketen plus Python auf der einen und dem einen Core-TypeScript-Paket auf der anderen Seite, das nahezu jeder eigene Client importiert. Wählen Sie jetzt v2 zustandslos, wenn Sie MCP-Server in TypeScript betreiben (die Scoped-Pakete @modelcontextprotocol/server, /node und /hono sind 2.0.0 stable) oder in Python, und wenn Sie horizontale Skalierung ohne Sticky Sessions, neustartsicheres Routing und saubere Serverless-Ausführung brauchen. Bleiben Sie bei v1 zustandsbehaftet, wo Sie direkt von @modelcontextprotocol/sdk abhängen — für Client-Code und alles, was auf dem Core-SDK aufsetzt, gibt es kein 2.x zu installieren — oder wo Ihre Clients und Adapter nicht gegen einen zustandslosen Server getestet sind. Pinnen Sie in jedem Fall: Vier Scoped-npm-Pakete und PyPIs mcp auflösen latest inzwischen auf 2.0.0, ein ungepinnter Install überschreitet also von selbst eine Major-Version. Und am 28. Juli ist nichts zerbrochen: Die Deprecations von Roots, Sampling und Logging sind mindestens ein Jahr lang reine Annotationen — migrieren Sie bewusst, Paket für Paket. Der September 2026 macht die Asymmetrie operativ: Mit 2.2.0 plus dem v1.30.0-Backport vom selben Tag ist Redirect-Containment auf beiden Linien Grundvoraussetzung — doch Issuer-Validierung, Token-Resource-Prüfung und Sitzungskontrollen bleiben 2.x-vorbehalten. Die v1-Linie erhält nachweislich nur noch Wartung, keine Weiterentwicklung; wer auf einen Grund für den Cutover gewartet hat, hat ihn jetzt. Stand 23.09.2026: Mit server und node jeweils auf 2.1.0 ist die 2.x-Linie in beiden Paket-Familien der Default — verbleibende 1.x-Pins sind nun Übergangs-Schuld statt Stabilitätsanker.
- Wählen Sie MCP v2 zustandslos, wenn...
- @modelcontextprotocol/server 2.0.0) oder in Python aus, wo pip install mcp jetzt 2.2.0 liefert
- Sie brauchen horizontale Skalierung ohne Sticky Sessions oder Serverless- und Ephemeral-Hosting für Remote-Tools
- Sie können Session-State vor dem Umstieg in Clients, Datenbanken oder gemeinsame Stores verlagern
- Ihre Governance verlangte vor dem Umstieg einen finalen Spezifikations-Tag — der Tag 2026-07-28 ist jetzt final, kein Release Candidate mehr
- Wählen Sie MCP v1 zustandsbehaftet, wenn...
- Ihr Code importiert @modelcontextprotocol/sdk direkt: Es steht weiterhin auf 1.30.0, ein 2.x-Release existiert nicht
- Ihre Serverlogik stützt sich weiterhin auf langlebige Sessions, oder Ihre Clients und Adapter sind nicht gegen einen zustandslosen Server getestet
- Sie betreiben gepinnte v1-Infrastruktur, bei der ein Major-Upgrade im Bestand riskanter ist als der gewonnene Skalierungsspielraum
- Ihr Rollout-Prozess verlangt, dass Client-Werkzeuge und Server auf derselben Major-Version stehen